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Wölfe reissen in Graubünden Esel

 

Auf der Alp Durnan oberhalb von Andeer wurde ein Esel von Wölfen gerissen. Der Fundort des toten Nutztieres liegt im Streifgebiet des Beverin Rudels.

Bei diesem Riss handelt es sich um den ersten Fall im Kanton Graubünden bei dem ein Nutztier aus der Pferdefamilie von einem oder mehreren Wölfen getötet wurde. Der 32-jährige Esel befand sich zusammen mit drei Artgenossen innerhalb eines geschützten Areals.

Es zeigt sich deutlich, dass die Wölfe nun auch vermehrt Grossnutzvieh angreifen und die Scheu davor verlieren. Der Bündner Bauernverband ist über diese Entwicklung sehr besorgt. Eine weitere Zunahme der Wolfspopulationen bedeutet auch eine Zunahme der Angriffe auf Nutztiere, nicht nur Schafe und Ziegen sondern eben auch Nutztiere aus der Pferde- und Rindviehfamilie. Es ist daher von grösster Bedeutung, dieser Entwicklung Einhalt zu gebieten und die dafür notwendigen Regulationen zu ermöglichen.

 Bündner Bauernverband


Der Bündner Bauernverband an der Standaktion am Hauptbahnhof in Zürich, 21. August 2020. 





Das neue Jagdgesetz verbessert die Situation für...



Treten Sie dem Bündner kantonalen Komitee für das Jagdgesetz bei!

Das revidierte Jagdgesetz kommt am 27. September 2020 vors Volk. Wie Sie wissen, wurde gegen die Vorlage, die das Parlament in der Herbstsession mit klaren Mehrheiten gutgeheissen hatte, das Referendum ergriffen.

Die Revision des 40-jährigen Gesetzes war nötig geworden, weil sich bei diversen Themen eine Aktualisierung aufdrängte und sich die Bestände geschützter Arten, insbesondere bei Wolf, Biber und Höckerschwan in den letzten Jahren stark vermehrt haben. Dies führe immer öfter zu Konflikten mit der Landwirtschaft und Fischerei. Selbstverständlich dürfen die Bestände aber auch im revidierten Gesetz nicht gefährdet werden, ganz im Gegenteil: Das revidierte Gesetz setzt klare Regeln für das Erlegen von geschützten Arten, zudem werden Natur- und Tierschutz sowie Tiergesundheit darin klar gestärkt.

 

Jagd Schweiz, der Schweizer Bauernverband und die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für die Berggebiete, sowie zahlreiche weitere Organisationen engagieren sich im nationalen Pro Komitee für ein JA zum Jagdgesetz. Ergänzend dazu gründen wir ein kantonales Komitee, welches dem Gesetz zum Durchbruch verhelfen soll. Unser Ziel sind 300 Mitglieder im Kanton Graubünden! 

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